LED richtig anschließen – Welche Vorwiderstände brauche ich?
LEDs sind aus der Elektronik nicht mehr wegzudenken. Ob als Kontrollleuchte, Statusanzeige oder kleine Beleuchtung – sie sind einfach einzusetzen und benötigen nur wenige Bauteile. Wichtig ist allerdings der passende Vorwiderstand, damit die LED nicht durch einen zu hohen Strom beschädigt wird.
Das Bild zeigt verschiedene Möglichkeiten, eine grüne LED an unterschiedlichen Versorgungsspannungen zu betreiben.
Beispiele für passende Vorwiderstände:
| Versorgungsspannung | Vorwiderstand |
| ——————- | ———————– |
| 5 Volt | 120 Ω |
| 9 Volt | 330 Ω |
| 12 Volt | 470 Ω |
| 24–36 Volt | 1,2 kΩ |
| 220 Volt | 100 kΩ (laut Abbildung) |
Wie funktioniert das?
Der Vorwiderstand begrenzt den Strom, der durch die LED fließt. Ohne diese Strombegrenzung kann die LED schnell zerstört werden. Je höher die Versorgungsspannung ist, desto größer muss in der Regel auch der Widerstand gewählt werden.
Die richtige Dimensionierung hängt dabei auch von der Durchlassspannung und dem gewünschten LED-Strom ab.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Die dargestellte 220-V-Schaltung ist keine sichere Bastellösung! Ein einfacher Widerstand und eine Diode bieten keine galvanische Trennung vom Stromnetz. Es besteht akute Lebensgefahr. Für Netzspannungsanwendungen ausschließlich geeignete, zugelassene und galvanisch getrennte Netzteile verwenden.
Fazit: Mit wenigen Bauteilen lassen sich LEDs an unterschiedlichen Gleichspannungen betreiben. Ein schönes kleines Elektronikprojekt, um den Umgang mit Widerständen und LEDs besser kennenzulernen.